Patchouliöl (oder Patschuli)

Der Name „Patchouli“ entstammt der Tamil-Sprache Süd-Indiens: „patchai“ bedeutet so viel wie „grün“ und „ellai“ bezeichnet „Blatt“.

Dieses ätherische Öl wird mittels Wasserdampfdestillation der getrockneten, leicht fermentierten Blätter gewonnen, mit einer Ausbeute von 2-3 % an Öl.

Patchouli, das „Grüne-Blatt-Öl“ hilft bei Angst, Depressionen, bei emotionalen Ausbrüchen, bei Ein- und Durchschlafproblemen, wirkt aphrodisierend, hilft bei der Regeneration des Bindegewebes und schlaffer Haut, bei Fieber, wehrt Insekten ab, bringt Körper, Geist und Seele in Einklang und hilft bei der Erdung

Anwendung:
in Deodorants, Diffusern, Raum- und Körpersprays, Cremes oder als Duftkissen zwischen der Schrankwäsche

Patchouli ist ein Fixativ. Ätherische Öle werden durch Patchouli besser gehalten.

Die getrockneten Blätter wurden von Handelsreisenden auf der Seidenstraße zwischen dem Mittleren Osten und Europa zum Schutz vor Motteneiern schichtweise zwischen Seidenwaren gelegt

Patchouli hatte seine Hochzeit in der Hippie-Zeit und wartete mit allerlei Geheimnissen und Wundern auf. Dem Duft des extravaganten Öls kann man sich nicht so leicht entziehen. Es verleiht dir Bodenhaftung und verbindet dich mit der Tiefe der Erde…und so führt es dich an den Körper heran. Entweder man liebt es oder man hasst es.

Bitte beachten Sie: Hier gilt die Faustregel 2-3 x täglich innerlich bzw. äußerlich verdünnt verwenden oder ggf. inhalieren. Zur unverdünnten Verwendung liegen uns noch keine Nachweise vor.

Keine ätherischen Öle bei Kindern unter 6 Jahren verwenden ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker, außer Fenchelöl und Lavandinöl zur äußerlichen Anwendung

Schmerzen sind immer ein Warnsignal des Körpers. Sie sollten nicht bloß die Symptome wegtherapieren sondern auf Ursachenforschung gehen. Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers ernst, spätestens wenn sie länger als ein paar Tage andauern, und besuchen Sie einen Heilpraktiker oder Arzt Ihres Vertrauens um der Ursache auf den Grund zu gehen.