Origanumöl, Oreganoöl

Origanumöl, oder Oreganoöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus den Blättern und Blüten der Pflanze Origanum vulgare gewonnen

Oregano ist ein natürliches Antibiotikum. Den Meisten ist es als Küchengewürz bekannt. Es trägt auch den Namen „wilder Majoran“, hat aber mit dem Majoran an sich nichts gemein, da sich die Wirkstoffe unterscheiden. Oregano gehört zur Familie der Lippenblütler und war ursprünglich im Mittelmeergebiet beheimatet.

Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle wie Thymol und Carvacrol
P-Cymol, stark schmerzlindernd
Vitamin C, B und K
Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink

Verwendung:
Wasser-Öl-Mischung äußerlich: 2-3 Tr. in ein Glas Wasser geben, vor dem Gebrauch immer wieder gut verrühren und einen Wattebausch oder ein feines Tuch damit tränken, 2x am Tag die betroffene Stelle betupfen und antrocknen lassen

Verdünnte Öl-Lösung für die innere Anwendung: geben Sie 1 Tr. Öl auf einen Esslöffel und fügen Sie 10 bis max. 20 Tr. gutes Olivenöl oder Rapsöl hinzu, welches Sie dann oral einnehmen. Ätherische Öle sollten Sie nicht länger im Mund behalten um die Schleimhäute zu schonen. Falls es Ihnen Probleme bereitet, soviel Öl einzunehmen, füllen Sie zuerst den EL zu ¾ mit Zucker, geben dann 1 Tr. Origanumöl in den Zucker und füllen den Löffel mit gutem Olivenöl oder Rapsöl auf. Nach der Einnahme ein Glas Wasser trinken um eventuell störende Rückstände zu beseitigen

Verdünnte Lösung zum Inhalieren: 5 Tr. mit 1 L heißem Wasser verdünnen und den heißen Dampf unter einem Tuch abgedeckt einatmen. Vorsicht, halten Sie genügend Abstand zur Wasseroberfläche (etwa 30cm), zu heißer Wasserdampf kann ihren Schleimhäuten schaden. Aber dampfen muss es schon, damit das Origanumöl seine Aromen und Wirkstoffe entfalten kann, die Sie dann einatmen können.

Wirkungen:
antibiotisch, antibakteriell, Hustenreiz lindernd, desinfizierend, Atmung entkrampfend und den Druck nehmend, antimykotisch, entzündungshemmend, antiviral, schmerzlindernd, erhellend

Anwendungen:
Akne, Allergien, Schuppenflechte und Hautausschläge 2 x tgl. Wasser-Öl-Mischung äußerlich auftragen und eintrocknen lassen

Asthma – bei einem akuten Anfall kann eine Behandlung mit verdünntem Origanumöl hilfreich sein (Wasser-Öl-Mischung wv.). Dabei wird während eines Anfalls etwas verdünntes Öl auf die Brust gerieben und 2 Tropfen auf die Zunge geträufelt.

Schmerzhafte Blasenentzündungen, Einreibung äußerlich

Borreliose innere Anwendung

Bronchitis und andere Infektionen, Einreibung und Inhalation, Origanumöl wirkt Hustenreiz lindernd und desinfizierend. Bei krampfartigen Hustenanfällen kann es den Druck auf der Brust nehmen.

Candida und anderen Pilzerkrankungen (auch Haut-, Nagel- oder Fußpilz) Einreibung äußerlich

Chronisch entzündlichen Krankheiten wie Rheuma, Arthrose, Arthritis äußerlich und innerlich

Darmerkrankungen, Durchfall und bei allen Problemen mit dem Verdauungstrakt innerlich

Erkältungen und grippale Infekte regelmäßig mit einer Wasser-Öl-Lösung gurgeln

Herpes Simplex äußerlich durch betupfen mit Wasser-Öl-Lösung

Insektenstiche und Juckreiz äußerlich durch Einreibung

Muskelschmerzen äußerlich und innerlich durch Einreibung

Ohrenschmerzen durch Entzündung, getränkter Wattebausch

Warzen mehrmals täglich äußerlich betupfen

Zahnschmerzen können sowohl innerlich als auch äußerlich behandelt werden

Aromatherapie und Ayurveda: Das Origanumöl als Raumduft im Diffuser oder der Duftlampe wirkt befreiend, lässt Sie tiefer durchatmen, was den Geist öffnet und Ihnen zu Entspannung verhilft. Nach einem anstrengenden, stressigen Tag eine willkommene Erholung

(Quelle: https://oelerini.com/oregano-oel)

Bitte beachten Sie: Hier gilt die Faustregel 2-3 x täglich innerlich bzw. äußerlich verdünnt verwenden oder ggf. inhalieren. Zur unverdünnten Verwendung liegen uns noch keine Nachweise vor.

Schmerzen sind immer ein Warnsignal des Körpers. Sie sollten nicht bloß die Symptome wegtherapieren sondern auf Ursachenforschung gehen. Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers ernst, spätestens wenn sie länger als ein paar Tage andauern, und besuchen Sie einen Heilpraktiker oder Arzt Ihres Vertrauens um der Ursache auf den Grund zu gehen.