Neemöl (Niemöl)

Der Neembaum ist anspruchslos und genügsam, wenig Feuchtigkeit und große Hitze machen ihm nichts aus. Die Blüten des Neembaumes duften ein wenig nach Jasmin und hängen als kleine, weiße Büschel an den Ästen. Grünlich-gelbe Früchte bilden sich im Inneren der Blüte, diese sind essbar und enthalten einen Samenkern, aus dem das Neemöl gewonnen wird. Die Blütezeit der Neembäume liegt in Indien zwischen Januar und April, während dieser Zeit werden auch die kleinen Früchte geerntet, in deren Inneren sich der Samenkern im Fruchtfleisch verbirgt. Für therapeutische Anwendungen in der Ayurveda Medizin wird nicht nur das Neemöl verwendet, sondern viele Teile des Neembaumes, von der Rinde, bis über die Blätter, werden unzählige Pflanzenteile für verschiedenste Anwendungen benötigt.

Neemöl wird auf Grund seiner antibakteriellen und insektiziden Wirkung zur Bekämpfung von Schädlingen auf Pflanzen, sowie gegen Parasiten auf Mensch und Tier genutzt. Auch im Kampf gegen Hausstaubmilben findet Neemöl häufig Gebrauch, denn es macht Hautschuppen für Milben ungenießbar. Zudem hemmt das im Neemöl enthaltende Azadirachtin die Chitinsynthese der Hausstaubmilben. Chitin ist ein wichtiger Bestandteil des Panzers der Milben. Kann er nicht hergestellt werden, können sich die Milbenlarven nicht häuten und verpuppen. Eine Verbreitung der Milben wird somit unterbunden. Säugetiere hingegen synthetisieren in ihrem Stoffwechsel kein Chitin, sodass Neemöl für Menschen und Haustiere ungefährlich ist. Die Neemöl Wirkung bezieht sich demnach also nur auf Insekten und Ungeziefer.

Niem wird als Mittel gegen Kopfläuse und in der Zahn- und Mundhygiene genutzt !

Bitte beachten Sie:
Schmerzen sind immer ein Warnsignal des Körpers. Sie sollten nicht bloß die Symptome wegtherapieren sondern auf Ursachenforschung gehen. Nehmen Sie die Signale Ihres Körpers ernst, spätestens wenn sie länger als ein paar Tage andauern, und besuchen Sie einen Heilpraktiker oder Arzt Ihres Vertrauens um der Ursache auf den Grund zu gehen.