Jojobaöl

Es bildet mit dem natürlichen Hauttalg einen zarten, nicht versiegelnden Lipidfilm, der die Feuchtigkeit der Haut bindet, sodass sie atmungsaktiv bleibt. Zur regelmäßigen Pflege von reifer und trockener Haut sowie zur Augenpflege ist Jojobaöl deshalb sehr zu empfehlen. Auch für unreine Haut eignet es sich, da es den Hautbakterien (Pickel, Mitesser, Akne) keine Nährstoffe liefert. Hornhaut an Händen und Füßen wird geschmeidiger durch Jojobaöl. Einen Hauch davon ins feuchte Haar versprüht, hinterlässt seidigen Glanz. Zur Massage das Öl auf der feuchten Haut verteilen und behutsam einmassieren.

Jojobaöl kann man bei jeder Haut benutzen, besonders bei Akne-Haut. Das Jojobaöl kann den auf der Haut befindlichen Keimen, Mikroorganismen und Pilzen (Candida albicans) die Lebensgrundlage entziehen, da diese das Jojobaöl nicht vertragen bzw. nicht verdauen können. Gleiches gilt auch für anaerobe Keime, wie die gefürchtete Propionibacterius acnes, die für die Entstehung von Akne verantwortlich sind. Jojoba-Kohlenstoffverbindungen, welche dem menschlichen Hauttalg ähnlich sind, können sich mit den körpereigenen Wachsen verbinden. Dadurch bildet sich ein zarter und homogener Lipidfilm, welcher die Feuchtigkeit in der Haut speichert ohne die Poren zu verstopfen. In Kombination mit Sheabutter wird Jojobaöl häufig bei Schuppenflechte, Neurodermitis oder dem sogenannten Milchschorf angewendet. In diesem Zusammenhang hilft Jojobaöl einmal mehr, die körpereigene Regenerationskraft zu unterstreichen

Jojobaöl wird fälschlicherweise zu den Ölen gezählt wird, eigentlich handelt es sich dabei um eine Wachsform. Jojobaöl ist so beliebt, weil es nicht fettend ist und schnell von der Haut aufgenommen wird. Der Geruch ist neutral und auch das macht das Jojobaöl vielseitig einsetzbar.
Der Vitamin-E-Anteil schützt zudem die Haut vor vorzeitiger Hautalterung und auch das Bindegewebe bleibt elastisch. Experten gehen davon aus, wer sich regelmäßig mit Jojobaöl pflegt, hilft der Haut, eine eigene Schutzbarriere gegen Kälte, Sonne, Heizungsluft und Trockenheit aufzubauen.

 

Antiaging-Creme für reife Haut

15g Arganöl
15g Nachtkerzenöl
15g Jojobaöl
12g Tegomuls
3g Bienenwachs
3g Kakaobutter
3g Sheabutter
6g Lamecreme

Im Wasserbad nicht zu heiß schmelzen.

135 g destilliertes Wasser mit Rosmarinnadeln und Kaffeepulver aufgekocht. Und ziehen lassen schön stark abfiltern!

Etwas Flüssigkeit abnehmen und 2g Hyaluronsäure damit verrühren.

In die etwas runter gekühlte Flüssigkeit habe ich 1 ml Zunderschwammtinktur gegeben.

Öl und Flüssigkeit auf ungefähre Temperatur gebracht und die Flüssigkeit langsam zum Öl gegeben. Immer mit Rührstab rühren dabei.
Rühren, rühren, rühren.
Dann habe ich 1 g Vitamin E und 20 Tropfen biokons für die Haltbarkeit hinzugegeben.

Abgerundet dann mit etwa 30 Tropfen Parfümöl, z.B. Ylang-Ylang.

Da die Creme eine W/Ö ist, ist sie nur für normale Haut bis reife Haut geeignet. Sie zieht schnell ein und trotzdem spürt man den Schutz auf der Haut. Kann gut unter Make-Up verwendet werden.